„Die Menschen dieses Landes werden niemals einsehen, dass es gesund ist, zu trinken. Auch, wenn die verbindende Kraft des Alkohols auf immer unausgesprochen bleibt: Hier, an dieser Stelle, beginnt die Revolution. Unmengen von Wein wurden an diesem Abend von uns vernichtet. Wir sangen Lieder und träumten vom Meer.“

 

Florian Reusch, 21 Jahre, Student der Germanistik und Geschichte. Er schreibt, weil das Leben dazu verleitet – der Musik der Worte wegen.

Bereits mit dreizehn hat er angefangen zu schreiben. Für ihn ist es ein Wunder, dass sich in Köpfen ganze Geschichtswelten auftun können, wenn durch Worte oder Motive man inspiriert wird. Man empfindet Sympathien, Ablehnung, man wertet, bildet und wächst an ihnen: Geschichten. Er will Auslöser solcher Phantasiegebilde sein. Seine Geschichten und Gedichte sollen bewegen, aufrütteln, sie sollen im Bett gelesen werden und auf der Arbeit, wenn der Chef mal gerade nicht hinsieht.

Eine dieser Geschichten sowie zwei Gedichte liest Florian Reusch auf der Textbühne #1.