„Du bist einfach mal du und wenn du magst, dann schau dich kurz um, wirf einen Blick auf diese Welt, wer noch da ist, dort drüben, mittendrin, wo auch immer. Lass deine Augen aber lieber geschlossen, sonst siehst du sie ja nicht. Und dann gehst du, über den sichernden Graben, fährst einfach weg, so wie du magst, ich nehm das Fahrrad. Wir fahren einmal um die eigenartige Welt und dann zur Nordsee und wieder zurück, aber nicht gleich, sondern später.“

 

Kerstin Czerner aus Ingelheim, mit 17 Jahren jüngste Mitwirkende der ersten Textbühne, ist ein Fan von klassischer Literatur, Theater und deutschsprachiger Indie-Musik.

Sie schreibt, weil es erleichtert und frei macht, man sich im Schreiben zeigen oder verstecken, sich neu erfinden oder zu sich zurückfinden kann.

Ihre Texte handeln von Gedanken und Gefühlen, die einfach manchmal raus müssen, und zeichnen sich durch eine Prise Melancholie aus, die anfangs vielleicht nicht immer beabsichtigt war, aber in den Texten meistens doch präsent ist.

Auf der Textbühne #1 liest Kerstin Czerner Gedichte und zwei Kurzgeschichten.